Der Gemeindebezirk Eppingen/Sinsheim
Kurze Geschichte
Bereits 1865 beginnen Prediger der damaligen "Evangelischen Gemeinschaft" vom Zabergäu aus ihre Predigttätigkeit in Eppingen. Die sogenannte "Eppinger Mission" wurde dann von Bretten aus betreut. 1901 wurde in Mühlbach die erste Kapelle gebaut. In Eppingen folgte 1903 der Bau der Friedenskirche in der Kirchstraße gegenüber der heutigen katholischen Kirche. Später gehörten noch die Versammlungen in Ochsenburg und Adelshofen zum Bezirk dazu.
In Sinsheim begann die Gemeindearbeit 1873 mit der Predigttätigkeit von Philipp Lutz im Saal des "Gasthauses zum Löwe". In Sinsheim und Rohrbach entstanden Versammlungen der Bischöflichen Methodistenkirche, die von Heilbronn aus betreut wurden. Bald gab es auch Kontakte in Ehrstädt, Steinsfurt, Adersbach, Weiler, Hilsbach, Waldangelloch und Kirchhardt. Seit 1898 bildeten die Sinsheimer Gemeinden einen Bezirk mit Heidelberg, ab 1936 mit der Gemeinde in Wiesloch. 1930 wird der Saal in der Schreinerwerkstatt Stoll in der Hauptstraße als Gemeindezentrum eingerichtet.
Der neue Bezirk Eppingen/Sinsheim wird 1971 eingerichtet. Er besteht aus den Predigtorten Eppingen, Sinsheim, Adelshofen, Mühlbach, Bargen und Ochsenburg. Nach 40 Jahren hat der Sinsheimer Gemeindesaal in der Schreinerwerkstatt Stoll ausgedient. 1975 bezieht die Sinsheimer Gemeinde das neu errichtete Gemeindezentrum im Quellbergweg 25. In Eppingen werden die Gemeindehäuser in Mühlbach, Adelshausen und Eppingen zugunsten eines Neubaus verkauft. 1985 wird die Christuskirche mit der angegliederten Pastorenwohnung im Südring 6 feierlich eingeweiht.
Heute besteht der Bezirk aus zwei selbständigen Gemeinden, die in gemeinsamer organisatorischer und finanzieller Verantwortung das Gemeindeleben gestalten und Gemeinde bauen.
Die Struktur des Bezirkes
